Kreidezähne (Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation, MIH) sind eine Mineralisationsstörung des Zahnschmelzes, vor allem an bleibenden Backenzähnen und Schneidezähnen von Kindern. Der Schmelz ist weicher, empfindlicher und kariesanfälliger.
Was sind Kreidezähne?
Bei MIH bildet sich der Zahnschmelz schon vor dem Durchbruch fehlerhaft. Die Zähne zeigen cremefarbene bis braune Flecken, der Schmelz kann abbröckeln. Die genaue Ursache ist noch nicht abschließend geklärt.
Welche Symptome sprechen dafür?
- klar abgegrenzte weiße, gelbliche oder braune Flecken
- empfindliche Zähne, besonders bei Kälte
- rasch entstehende Karies an betroffenen Zähnen
Wie werden Kreidezähne behandelt – und was hilft?
- intensive Fluoridierung und engmaschige Kontrolle
- Versiegelung und bei Bedarf Füllungen oder Kronen
- gute Mundhygiene und zuckerarme Ernährung
Wichtig ist eine frühe Betreuung, damit betroffene Zähne möglichst lange erhalten bleiben.
Allgemeine Gesundheitsinformation, kein Ersatz für die Beratung durch Ihre Zahnärztin oder Ihren Zahnarzt. Bei Beschwerden lassen Sie sich bitte individuell untersuchen.
