Als Energiesparlampe bezeichnet man meist die Kompaktleuchtstofflampe: eine kleine, gebogene oder gewendelte Leuchtstoffröhre, oft mit Schraubsockel. Sie braucht für die gleiche Helligkeit deutlich weniger Strom als eine Glühlampe, enthält aber etwas Quecksilber. Heute sind LED-Lampen die sparsamere und langlebigere Wahl.
Wie funktioniert eine Energiesparlampe?
Im Glaskolben befindet sich ein Gas mit einer geringen Menge Quecksilber. Liegt Spannung an, entsteht unsichtbares UV-Licht, das eine Leuchtschicht auf der Innenseite des Glases zum Leuchten bringt. Typisch für viele Modelle ist, dass sie erst nach einer Weile ihre volle Helligkeit erreichen. Häufiges Ein- und Ausschalten kann ihre Lebensdauer verkürzen.
Kostenlos und unverbindlich: Wir zeigen Ihnen günstige Strom- und Gastarife an Ihrem Wohnort – mit Wechselservice und ohne Versorgungslücke.
Entsorgung: nicht in den Hausmüll
Wegen des Quecksilbers gehören Energiesparlampen weder in den Hausmüll noch ins Altglas. Geben Sie sie bei einer Sammelstelle ab, etwa am Wertstoffhof. Auch manche Händler nehmen alte Lampen zurück. Zerbricht eine Lampe, lüften Sie den Raum gründlich, sammeln Sie die Reste vorsichtig ohne Staubsauger ein und bringen Sie sie gut verpackt ebenfalls zur Sammelstelle.
LED: die heutige Standardlösung
LED-Lampen arbeiten mit Leuchtdioden. Sie sind in der Regel noch effizienter, sofort hell, vertragen häufiges Schalten gut und enthalten kein Quecksilber. Klassische Glühlampen wurden in der EU schrittweise vom Markt genommen, und auch quecksilberhaltige Lampen spielen im Handel kaum noch eine Rolle.
Beim Kauf zählt die Helligkeit in Lumen, nicht die Wattzahl: Die Angabe in Watt beschreibt nur die aufgenommene Leistung. Das Energielabel zeigt zusätzlich die Effizienzklasse. Wer alte Lampen ersetzt, senkt so auf einfache Weise seinen Stromverbrauch.
Allgemeine Information, keine Rechts- oder Energieberatung im Einzelfall. Maßgeblich sind Ihr Vertrag, die Bedingungen Ihres Versorgers und die aktuelle Rechtslage.