Parodontitis ist eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparats. Bakterien im Zahnbelag lösen eine Entzündung aus, die Zahnfleisch und Kieferknochen angreift. Unbehandelt lockern sich die Zähne und können ausfallen. Umgangssprachlich wird oft „Parodontose“ gesagt.
Anzeichen
Zahnfleischbluten, gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch, Mundgeruch, zurückgehendes Zahnfleisch, empfindliche Zahnhälse und später gelockerte Zähne. Lange verläuft die Erkrankung schmerzlos.
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Warum ist sie so wichtig?
Parodontitis ist eine der häufigsten Ursachen für Zahnverlust bei Erwachsenen. Sie steht außerdem in Wechselwirkung mit Allgemeinerkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Behandlung und Versicherung
Die systematische Parodontitisbehandlung ist nach Antrag eine Kassenleistung. Ergänzende Leistungen wie Keimtests, Laser oder die professionelle Zahnreinigung sind privat. Im Antrag einer Zusatzversicherung wird nach Parodontitis gefragt – siehe Parodontale Vorerkrankung.
Allgemeine Information, keine medizinische, rechtliche oder steuerliche Einzelberatung. Maßgeblich sind Ihr Heil- und Kostenplan, Ihre Krankenkasse und die Bedingungen Ihres Versicherungstarifs.