Emissionen sind Stoffe, die in die Umwelt abgegeben werden – etwa Abgase aus Schornsteinen und Auspuffen. Im Energiebereich geht es vor allem um Treibhausgase wie Kohlendioxid und um Luftschadstoffe, die bei der Verbrennung entstehen.
Welche Emissionen gibt es?
- Treibhausgase: vor allem Kohlendioxid, außerdem Methan und Lachgas. Sie verstärken den Treibhauseffekt.
- Luftschadstoffe: zum Beispiel Feinstaub, Stickoxide und Schwefeldioxid. Sie belasten Gesundheit und Umwelt vor Ort.
- Im weiteren Sinne zählen auch Lärm, Licht oder Strahlung zu den Emissionen.
Treibhausgase werden zur besseren Vergleichbarkeit meist in CO₂-Äquivalenten angegeben. Damit lässt sich ausdrücken, wie stark ein Gas im Vergleich zu Kohlendioxid zur Erwärmung beiträgt.
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Direkte und indirekte Emissionen im Haushalt
Heizen Sie mit Gas oder Öl, entstehen die Emissionen direkt bei Ihnen im Heizkessel. Beim Strom fallen sie dort an, wo er erzeugt wird. Wie klimafreundlich Ihr Strom ist, hängt deshalb vom Energiemix Ihres Anbieters ab. Die Stromkennzeichnung, die Sie zum Beispiel auf Ihrer Jahresabrechnung finden, nennt die CO₂-Emissionen je Kilowattstunde.
Wie lassen sich Emissionen senken?
Ein naheliegender Weg ist, weniger Energie zu verbrauchen: mit sparsamen Geräten, bewusstem Heizen und weniger Stand-by. Daneben können ein Tarif mit Ökostrom, eine effizientere Heizung oder eine eigene Solaranlage Ihre persönliche CO₂-Bilanz verbessern. Bei Kraftwerken und in der Industrie setzt der Emissionshandel einen Preis auf den Ausstoß von Treibhausgasen. Er soll dafür sorgen, dass Emissionen dort sinken, wo das mit dem geringsten Aufwand möglich ist.
Allgemeine Information, keine Rechts- oder Energieberatung im Einzelfall. Maßgeblich sind Ihr Vertrag, die Bedingungen Ihres Versorgers und die aktuelle Rechtslage.