Keine Zahnpasta kann eine Parodontitis allein stoppen oder heilen. Spezielle Zahncremes gegen Zahnfleischentzündung – etwa mit Zinn- oder Aminfluorid, Zinksalzen oder antibakteriellen Zusätzen – können Entzündung und Zahnfleischbluten aber unterstützend verringern. Entscheidend bleiben die Reinigung der Zahnzwischenräume und die Behandlung beim Zahnarzt.
Worauf es bei der Zahnpasta ankommt
- Fluorid gegen Karies ist Pflicht; Zinnfluorid, Aminfluorid und Zinkverbindungen gelten als hilfreich gegen Zahnfleischentzündung
- stark scheuernde Zahncremes (hoher RDA-Wert) meiden – sie schaden freiliegenden Zahnhälsen
- antibakterielle Mundspülungen (z. B. mit Chlorhexidin) nur kurzzeitig und nach zahnärztlicher Empfehlung
Was wirklich gegen Parodontitis hilft
Gegen Parodontitis zählt vor allem die mechanische Reinigung: Zähneputzen plus tägliche Zahnzwischenraumpflege, dazu die professionelle Zahnreinigung und die Behandlung tiefer Taschen. Zahnpasta ist dabei nur ein Baustein. Allgemeine Information, kein Ersatz für die zahnärztliche Beratung.
Allgemeine Information, keine medizinische, rechtliche oder steuerliche Einzelberatung. Maßgeblich sind Ihr Heil- und Kostenplan, Ihre Krankenkasse und die Bedingungen Ihres Versicherungstarifs.