Elektrischer Strom ist die gerichtete Bewegung elektrischer Ladungsträger – in Kabeln aus Metall sind das Elektronen. Im Alltag meint „Strom“ meist die elektrische Energie aus der Steckdose, die auf der Stromrechnung in Kilowattstunden abgerechnet wird.
Was im Kabel passiert
Ein Kupferkabel enthält sehr viele frei bewegliche Elektronen. Liegt eine Elektrische Spannung an, setzen sie sich in Bewegung. Ein Vergleich mit Wasser hilft: Die Spannung entspricht dem Druck in der Leitung, die Stromstärke der Wassermenge, die pro Sekunde hindurchfließt.
Die einzelnen Elektronen sind dabei erstaunlich langsam. Der Anstoß pflanzt sich im Leiter aber nahezu sofort fort – ähnlich wie bei einem Schlauch, der schon voll Wasser ist. Deshalb leuchtet die Lampe in dem Moment, in dem Sie den Schalter drücken.
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Zwei Stromarten
- Gleichstrom fließt immer in dieselbe Richtung, etwa aus einer Batterie, einem Akku oder einem Solarmodul.
- Wechselstrom ändert ständig seine Richtung. Aus der Steckdose kommt in Deutschland Wechselstrom mit 230 Volt und 50 Hertz.
Viele Geräte wie Ladegeräte, Laptops oder Fernseher wandeln den Wechselstrom aus der Steckdose intern in Gleichstrom um.
Was Strom im Haushalt leistet
Strom lässt sich vielseitig nutzen und gut in andere Energieformen umwandeln:
- Wärme: Wasserkocher, Backofen, Föhn
- Licht: Lampen und Bildschirme
- Bewegung: Waschmaschine, Staubsauger, Kühlschrank-Kompressor
- Information: Router, Smartphone, Computer
Was Sie bezahlen
Auf der Rechnung zahlen Sie nicht für die Zahl der Elektronen, sondern für die genutzte Energie. Sie ergibt sich aus Leistung × Zeit und wird in Kilowattstunden gemessen. Der Stromzähler in Ihrem Zählerschrank erfasst diese Menge fortlaufend. Je mehr Geräte mit hoher Leistung lange lauen, desto mehr Kilowattstunden kommen zusammen – und desto höher fällt die Rechnung aus.
Allgemeine Information, keine Rechts- oder Energieberatung im Einzelfall. Maßgeblich sind Ihr Vertrag, die Bedingungen Ihres Versorgers und die aktuelle Rechtslage.