Ein Umspannwerk verbindet zwei Spannungsebenen des Stromnetzes. Dort wird die Spannung mit großen Transformatoren herauf- oder herabgesetzt – etwa von 380 auf 110 Kilovolt oder von 110 Kilovolt auf Mittelspannung.
Was steht in einem Umspannwerk?
Ein Umspannwerk besteht aus mehreren Teilen:
- Transformatoren, die die Spannung umwandeln
- Schaltanlagen, mit denen Leitungen zu- und abgeschaltet werden
- Schutztechnik, die Fehler erkennt und betroffene Abschnitte automatisch abtrennt
- Mess- und Steuertechnik, die meist aus der Ferne überwacht wird
Größere Umspannwerke sind oft eingezäunte Freiluftanlagen am Rand von Städten und Gemeinden. In dicht bebauten Gebieten stehen sie auch in Gebäuden.
Kostenlos und unverbindlich: Wir zeigen Ihnen günstige Strom- und Gastarife an Ihrem Wohnort – mit Wechselservice und ohne Versorgungslücke.
Schaltanlage und Schaltstation
Nicht jede Station wandelt die Spannung um. Eine Schaltanlage oder Schaltstation verteilt den Strom auf mehrere Leitungen derselben Spannungsebene. Bei Störungen oder Wartungsarbeiten kann sie Leitungen umschalten. So lässt sich die Versorgung über einen anderen Weg aufrechterhalten.
Ortsnetzstationen in Ihrer Nähe
Die letzte Stufe vor Ihrem Hausanschluss ist die Ortsnetzstation, oft ein kleines Häuschen am Straßenrand. Sie wandelt Mittelspannung in die Niederspannung von 230 und 400 Volt um. Von dort führen Kabel zu den einzelnen Gebäuden. Mehr dazu erfahren Sie unter Spannungsebenen.
Warum sind Umspannwerke wichtig?
Umspannwerke sind die Knotenpunkte im Stromnetz. Mit dem Ausbau von Wind- und Solarenergie werden zusätzliche und größere Anlagen gebraucht. Sie nehmen den Strom aus neuen Leitungen auf und verteilen ihn weiter. Für die Versorgungssicherheit sind sie besonders geschützt und werden ständig überwacht.
Allgemeine Information, keine Rechts- oder Energieberatung im Einzelfall. Maßgeblich sind Ihr Vertrag, die Bedingungen Ihres Versorgers und die aktuelle Rechtslage.