Die Kieferorthopädie (KFO), auch Orthodontie genannt, behandelt Fehlstellungen von Zähnen und Kiefern – meist mit einer Zahnspange. Ziel sind ein gesunder Biss, gut zu reinigende Zähne und eine harmonische Optik.
Was zahlt die Krankenkasse?
Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre zahlt die Kasse, wenn die Fehlstellung nach den kieferorthopädischen Indikationsgruppen mindestens Grad 3 erreicht. Eltern zahlen zunächst einen Eigenanteil von 20 Prozent, der nach erfolgreichem Abschluss erstattet wird. Erwachsene bekommen nur bei schweren Kieferfehlstellungen, die zusätzlich chirurgisch behandelt werden müssen, einen Zuschuss.
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Was zahlen Eltern trotzdem oft selbst?
Auch bei Kassenbehandlungen fallen häufig private Zusatzleistungen an: zahnfarbene oder selbstligierende Brackets, Spezialbögen, Bracketumfeldversiegelung oder unsichtbare Spangen. Schnell kommen so 1.000 bis 3.000 Euro zusammen.
Zahnzusatzversicherung für Kieferorthopädie
Eine Kinder-Zahnzusatzversicherung lohnt sich, wenn sie vor der ersten kieferorthopädischen Untersuchung abgeschlossen wird. Gute Tarife leisten auch bei leichten Fehlstellungen (KIG 1 und 2) und für die privaten Mehrleistungen.
Allgemeine Information, keine medizinische, rechtliche oder steuerliche Einzelberatung. Maßgeblich sind Ihr Heil- und Kostenplan, Ihre Krankenkasse und die Bedingungen Ihres Versicherungstarifs.