Ein Eintarifzähler hat nur ein Zählwerk. Er erfasst den gesamten Stromverbrauch, egal zu welcher Tageszeit Sie den Strom nutzen. Abgerechnet wird jede Kilowattstunde zum selben Arbeitspreis.
Der Standard im Haushalt
Die meisten Haushalte in Deutschland haben einen Eintarifzähler. Er passt zu den üblichen Stromtarifen mit festem Preis pro Kilowattstunde. Ob es sich um einen alten Ferraris-Zähler oder eine moderne Messeinrichtung handelt, spielt dafür keine Rolle. Entscheidend ist, dass nur ein Zählerstand geführt und abgerechnet wird.
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Eintarif- oder Zweitarifzähler?
Ein Zweitarifzähler lohnt sich vor allem, wenn Sie viel Strom zu festen Nebenzeiten verbrauchen, etwa für eine Nachtspeicherheizung. Für einen normalen Haushalt mit Kühlschrank, Herd, Waschmaschine und Unterhaltungselektronik ist der Eintarifzähler meist die einfachere und passende Lösung. Sie müssen keine Schaltzeiten beachten und nur einen Wert ablesen. Auch der Tarifvergleich ist einfacher, weil es nur einen Arbeitspreis gibt.
Wie erkennen Sie einen Eintarifzähler?
Auf einem mechanischen Zähler sehen Sie nur ein Rollenzählwerk. Bei einem digitalen Zähler zeigt das Display für den Bezug einen einzigen Wert, meist mit der Kennziffer 1.8.0. Stehen dort getrennte Werte für HT und NT, handelt es sich um einen Zweitarifzähler. Im Zweifel hilft ein Blick auf Ihre Rechnung: Dort ist angegeben, wie viele Zählwerke abgerechnet werden.
Und bei zeitabhängigen Tarifen?
Für einen zeitvariablen Stromtarif mit mehreren Preisstufen über den Tag reicht ein einfacher Zähler nicht aus. Dafür ist in der Regel ein intelligentes Messsystem nötig, das den Verbrauch zeitgenau erfasst und überträgt. Der Eintarifzähler bleibt damit die Lösung für alle, die einen klassischen Tarif mit einheitlichem Preis nutzen.
Allgemeine Information, keine Rechts- oder Energieberatung im Einzelfall. Maßgeblich sind Ihr Vertrag, die Bedingungen Ihres Versorgers und die aktuelle Rechtslage.