Eine moderne Messeinrichtung ist ein digitaler Stromzähler ohne Kommunikationseinheit. Sie misst Ihren Verbrauch elektronisch und zeigt ihn auf einem Display an, sendet aber selbst keine Daten.
Was kann eine moderne Messeinrichtung?
Neben dem aktuellen Zählerstand speichert das Gerät Verbrauchswerte vergagnener Zeiträume. Viele Modelle zeigen Werte für den letzten Tag, die letzte Woche, den letzten Monat und das letzte Jahr an. So können Sie Ihren Stromverbrauch besser einschätzen, ohne selbst Buch zu führen.
Die Detailwerte sind häufig mit einer PIN geschützt. Diese erhalten Sie beim Messstellenbetreiber. Eingegeben wird sie oft mit einer Taschenlampe, deren Lichtsignale ein Sensor am Zähler erkennt. Der Strombezug aus dem Netz ist auf dem Display meist mit der Kennziffer 1.8.0 gekennzeichnet.
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Der Unterschied zum Smart Meter
Die moderne Messeinrichtung ist die Grundstufe. Wird sie mit einem Smart-Meter-Gateway verbunden, entsteht ein intelligentes Messsystem. Erst dann werden Messwerte automatisch übertragen. Ohne Gateway muss der Zähler weiterhin vor Ort abgelesen werden – von Ihnen oder vom Netzbetreiber.
Wer bekommt eine moderne Messeinrichtung?
Bis 2032 sollen alle Haushalte mindestens eine moderne Messeinrichtung haben. Den Tausch übernimmt der Messstellenbetreiber, häufig im Zuge eines ohnehin fälligen Zählerwechsels. Sie werden vorab informiert. Ablehnen können Sie den Einbau in der Regel nicht.
Was kostet der Betrieb?
Die Kosten für den Messstellenbetrieb einer modernen Messeinrichtung sind gesetzlich gedeckelt. Sie stehen auf Ihrer Strom- oder Messstellenrechnung. Die Eichgültigkeit beträgt in der Regel acht Jahre, wie bei anderen elektronischen Stromzählern. Danach wird das Gerät geprüft oder ersetzt.
Allgemeine Information, keine Rechts- oder Energieberatung im Einzelfall. Maßgeblich sind Ihr Vertrag, die Bedingungen Ihres Versorgers und die aktuelle Rechtslage.