Photovoltaik ist die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom. Solarzellen aus Halbleitermaterial, meist Silizium, erzeugen Strom, sobald Licht auf sie fällt. Viele Zellen bilden ein Solarmodul, mehrere Module zusammen eine PV-Anlage.
Wie funktioniert eine PV-Anlage?
Das Licht setzt in der Solarzelle Ladungsträger in Bewegung, es fließt Gleichstrom. Haushaltsgeräte und das Stromnetz arbeiten aber mit Wechselstrom. Deshalb wandelt ein Wechselrichter den Strom um. Danach können Sie ihn im Haus verbrauchen, in einem Batteriespeicher zwischenlagern oder ins Netz einspeisen.
Kostenlos und unverbindlich: Wir zeigen Ihnen günstige Strom- und Gastarife an Ihrem Wohnort – mit Wechselservice und ohne Versorgungslücke.
Wie viel Strom bringt eine Anlage?
Die Größe einer Anlage wird in Kilowattpeak (kWp) angegeben. Das ist die Nennleistung unter genormten Testbedingungen. In Deutschland erzeugt ein Kilowattpeak grob 900 bis 1.100 Kilowattstunden im Jahr. Wie viel es bei Ihnen tatsächlich ist, hängt vor allem davon ab:
- Ausrichtung und Neigung der Module
- Verschattung durch Bäume, Gauben oder Nachbargebäude
- Region und Wetter im jeweiligen Jahr
- Qualität und Alter der Module
Süddächer liefern meist den höchsten Jahresertrag. Ost-West-Anlagen erzeugen etwas weniger, verteilen den Strom aber besser über den Tag.
Selbst nutzen oder einspeisen?
Am meisten lohnt sich in der Regel der Eigenverbrauch: Jede selbst genutzte Kilowattstunde müssen Sie nicht aus dem Netz kaufen. Für den Überschuss erhalten Sie nach dem EEG eine Einspeisevergütung. Sie liegt heute deutlich unter dem Strompreis, den Haushalte zahlen. Ein Batteriespeicher, eine Wärmepumpe oder ein Elektroauto können den Anteil des selbst genutzten Stroms erhöhen. Lassen Sie sich vor dem Kauf eine Ertragsprognose für Ihr Dach erstellen und vergleichen Sie mehrere Angebote.
Allgemeine Information, keine Rechts- oder Energieberatung im Einzelfall. Maßgeblich sind Ihr Vertrag, die Bedingungen Ihres Versorgers und die aktuelle Rechtslage.