Fossile Energieträger sind Kohle, Erdöl und Erdgas. Sie sind über Jahrmillionen aus abgestorbenen Pflanzen und Kleinstlebewesen entstanden und setzen beim Verbrennen Kohlendioxid frei.
Wie sind fossile Energieträger entstanden?
Vor vielen Millionen Jahren lagerten sich große Mengen Biomasse ab, etwa Pflanzenreste in Sümpfen oder Plankton am Meeresboden. Unter Luftabschluss, Druck und Wärme wandelten sie sich im Lauf der Zeit um: Aus Pflanzen wurden Torf, Braunkohle und schließlich Steinkohle, aus Meeresorganismen vor allem Erdöl und Erdgas. Weil dieser Prozess so lnage dauert, gelten die Vorräte als endlich – anders als bei erneuerbaren Energien.
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Wofür werden sie genutzt?
- Stromerzeugung in Kohle- und Gaskraftwerken
- Heizen mit Gas oder Heizöl
- Kraftstoffe wie Benzin, Diesel und Kerosin
- Rohstoff für die Industrie, etwa für Kunststoffe, Düngemittel oder die Stahlherstellung
Braunkohle wird in Deutschland selbst gefördert, Erdöl und Erdgas werden größtenteils importiert. Steinkohle wird seit dem Ende des heimischen Bergbaus im Jahr 2018 ebenfalls eingeführt.
Klima und Kosten
Beim Verbrennen wird der im Brennstoff gebundene Kohlenstoff als Kohlendioxid frei. Das verstärkt den Treibhauseffekt. Braunkohle verursacht je erzeugter Kilowattstunde Strom besonders hohe Emissionen, Erdgas deutlich weniger, aber ebenfalls erhebliche.
Um den Ausstoß zu senken, gibt es einen CO₂-Preis, der fossile Energie verteuert. Für Strom aus Kohle ist zudem der Kohleausstieg beschlossen. Für Sie als Verbraucher zeigen sich diese Entwicklungen vor allem bei den Preisen für Gas, Heizöl und Kraftstoffe.
Allgemeine Information, keine Rechts- oder Energieberatung im Einzelfall. Maßgeblich sind Ihr Vertrag, die Bedingungen Ihres Versorgers und die aktuelle Rechtslage.