Windenergie ist die Bewegungsenergie des Windes, die Windkraftanlagen in Strom umwandeln. Sie ist in Deutschland die wichtigste Quelle für Strom aus erneuerbaren Energien. Die Anlagen stehen an Land (onshore) und auf dem Meer (offshore).
Wie funktioniert ein Windrad?
Der Wind versetzt die Rotorblätter in Drehung. Über eine Welle treibt der Rotor einen Generator an, der Strom erzeugt. Die Gondel dreht sich automatisch in den Wind, die Blätter lassen sich verstellen. Bei Sturm wird die Anlage zum eigenen Schutz abgeschaltet.
Die Windgeschwindigkeit ist entscheidend: Weht der Wind doppelt so schnell, steckt rund achtmal so viel Leistung darin. Deshalb werden moderne Anlagen immer höher gebaut. In größerer Höhe weht der Wind stärker und gleichmäßiger.
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Windenergie an Land
Der größte Teil der Anlagen steht an Land, besonders im Norden und Osten Deutschlands. Damit der Ausbau schneller vorankommt, sollen die Bundesländer bis 2032 insgesamt zwei Prozent der Bundesfläche für Windenergie ausweisen. Häufig werden ältere Anlagen durch weniger, aber leistungsstärkere ersetzt. Das nennt man Repowering. Diskutiert werden vor Ort oft Abstand zu Wohnhäusern, Schall, Landschaftsbild und Vogelschutz. Mehr zur Windkraft auf See lesen Sie unter Offshore-Windenergie.
Schwankungen und Netze
Windstrom fällt nicht gleichmäßig an. In ruhigen Phasen, vor allem bei einer Dunkelflaute, liefern Windräder kaum Strom. Bei kräftigem Wind entsteht dagegen manchmal mehr, als die Leitungen abtransportieren können. Dann müssen Anlagen gedrosselt werden. Solche Eingriffe der Netzbetreiber gehören zum Redispatch. Der Netzausbau soll den Strom aus dem windreichen Norden besser zu den Verbrauchern im Süden und Westen bringen.
Allgemeine Information, keine Rechts- oder Energieberatung im Einzelfall. Maßgeblich sind Ihr Vertrag, die Bedingungen Ihres Versorgers und die aktuelle Rechtslage.