Unter der Energiewende versteht man den Umbau der Energieversorgung weg von fossilen und nuklearen Energieträgern hin zu erneuerbaren Energien. Dazu gehören auch ein sparsamerer Umgang mit Energie und die Elektrifizierung von Wärme und Verkehr.
Die wichtigsten Bausteine
- Ausbau von Wind- und Solarenergie sowie weiterer erneuerbarer Quellen
- Ausstieg aus der Kernenergie: Mit dem Atomausstieg gingen im April 2023 die letzten deutschen Kernkraftwerke vom Netz.
- Ausstieg aus der Kohle: Der Kohleausstieg ist gesetzlich spätestens für 2038 vorgesehen.
- Energieeffizienz: gleicher Nutzen mit weniger Energie
- Elektrifizierung: etwa durch Wärmepumpen und Elektroautos
- Netzausbau und Speicher, damit Strom aus Wind und Sonne dort ankommt, wo er gebraucht wird
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Ziel und Herausforderungen
Laut Klimaschutzgesetz will Deutschland bis 2045 treibhausgasneutral sein. Es sollen dann nur noch so viele Treibhausgase ausgestoßen werden, wie wieder gebunden werden können – mehr dazu unter Klimaneutralität.
Wind und Sonne liefern nicht gleichmäßig Strom. Das Energiesystem muss daher flexibler werden: mit Speichern, steuerbaren Verbrauchern und Tarifen, die günstige Preise in erzeugungsstarken Zeiten weitergeben. Über Kosten, Tempo und Wege des Umbaus wird öffentlich diskutiert.
Was die Energiewende für Sie bedeutet
Als Verbraucher können Sie auf verschiedene Weise mitwirken: mit einem Ökostromtarif, einem Balkonkraftwerk oder einer eigenen Photovoltaikanlage, einem dynamischen Stromtarif oder einer effizienteren Heizung. Auch wer schlicht weniger Energie verbraucht, trägt zum Umbau bei. Einen Überblick über Strom- und Gasangebote finden Sie im Energievergleich.
Allgemeine Information, keine Rechts- oder Energieberatung im Einzelfall. Maßgeblich sind Ihr Vertrag, die Bedingungen Ihres Versorgers und die aktuelle Rechtslage.