Ein Neukundenbonus ist ein einmaliger Preisnachlass, mit dem Strom- und Gasanbieter neue Kunden gewinnen wollen. Er senkt die Kosten im ersten Vertragsjahr – oft spürbar, aber eben nur einmal.
Welche Boni gibt es?
- Neukundenbonus oder Wechselbonus: Er wird häufig erst nach zwölf Monaten Belieferung gutgeschrieben, oft mit der ersten Jahresabrechnung.
- Sofortbonus: Er wird früher ausgezahlt, meist innerhalb der ersten Monate. Manche Anbieter knüpfen aber auch ihn an eine Mindestdauer der Belieferung.
- Erstjahresrabatt: ein Nachlass, der auf die Kosten des ersten Lieferjahres angerechnet wird.
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Die Bedingungen genau lesen
Viele Boni sind an Bedingungen geknüpft. Häufig wird der Neukundenbonus nur gezahlt, wenn Sie mindestens ein Jahr beliefert werden. Bei manchen Anbietern entfällt er, wenn Sie innerhalb der ersten zwölf Monate kündigen – selbst wenn der Vertrag erst danach endet. Lesen Sie deshalb die Bonusbedingungen vor dem Abschluss und notieren Sie sich, wann der Bonus fällig wird.
Das zweite Jahr zählt
Rechnen Sie immer auch den Preis ohne Bonus durch. Entscheidend für das zweite Jahr sind Arbeitspreis und Grundpreis. Ein Tarif mit hohem Bonus kann ab dem zweiten Jahr deutlich teurer sein als ein Angebot ohne Bonus.
Wer regelmäßig einen Anbieterwechsel einplant, kann Boni gezielt nutzen. Dafür sollten Sie Kündigungsfristen und Bonusbedingungen gut im Blick behalten. Ziehen Sie beim Stromvergleich den Bonus gedanklich ab, um die Kosten für die Folgejahre einschätzen zu können.
Allgemeine Information, keine Rechts- oder Energieberatung im Einzelfall. Maßgeblich sind Ihr Vertrag, die Bedingungen Ihres Versorgers und die aktuelle Rechtslage.