Autostrom ist der Strom, mit dem Sie ein Elektroauto oder einen Plug-in-Hybrid laden. Je nachdem, ob Sie zu Hause oder unterwegs laden, gelten unterschiedliche Tarife und Preise.
Laden zu Hause
Zu Hause können Sie mit Ihrem normalen Haushaltsstromtarif laden oder einen speziellen Autostromtarif wählen, für den oft ein separater Zähler gesetzt wird. Neu installierte Wallboxen gelten in der Regel als steuerbare Verbrauchseinrichtung nach § 14a EnWG: Der Netzbetreiber darf die Ladeleistung bei Engpässen vorübergehend drosseln, im Gegenzug sinkt das Netzentgelt.
Für regelmäßiges Laden empfiehlt sich eine Wallbox statt der Haushaltssteckdose – sie ist sicherer und lädt schneller. Mit einem dynamischen Stromtarif können Sie das Laden in Stunden mit niedrigen Börsenpreisen verlegen. Wer eine eigene Solaranlage hat, lädt tagsüber mit Solarstrom vom Dach besonders günstig.
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Laden unterwegs
An öffentlichen Ladesäulen gibt es zwei Wege:
- Ladekarte oder App: Sie schließen einen Vertrag mit einem Anbieter und laden zu dessen Konditionen, oft auch an Säulen anderer Betreiber.
- Ad-hoc-Laden: Sie laden ohne Vertrag und bezahlen direkt an der Säule oder per Smartphone.
An normalen Ladesäulen wird mit Wechselstrom geladen, an Schnellladesäulen mit Gleichstrom. Schnellladen spart Zeit, ist aber häufig teurer je Kilowattstunde.
Worauf Sie achten sollten
Abgerechnet wird in der Regel je Kilowattstunde. Manche Tarife haben zusätzlich eine monatliche Grundgebühr oder Zusatzkosten, wenn das Auto nach dem Laden lange an der Säule stehen bleibt. Vergleichen Sie deshalb den Preis je Kilowattstunde und mögliche Nebenkosten. Für das Laden zu Hause lohnt ein Blick auf die aktuellen Stromtarife.
Allgemeine Information, keine Rechts- oder Energieberatung im Einzelfall. Maßgeblich sind Ihr Vertrag, die Bedingungen Ihres Versorgers und die aktuelle Rechtslage.