Eine Wallbox ist eine fest installierte Ladestation für Elektroautos, meist an der Wand in der Garage oder am Stellplatz. Sie ist für das regelmäßige Laden zu Hause gedacht und dafür deutlich besser geeignet als eine normale Haushaltssteckdose.
Warum nicht einfach die Steckdose?
Haushaltssteckdosen sind nicht für eine stundenlange hohe Dauerlast ausgelegt. Ältere Leitungen und Steckdosen können sich dabei stark erwärmen. Eine Wallbox ist fest angeschlossen, eigens abgesichert und lädt mit höherer Leistung – das Auto ist also schneller wieder voll. Die Steckdose eignet sich höchstens für gelegentliches Laden.
Wallboxen laden mit Wechselstrom. Wie schnell es tatsächlich geht, hängt auch vom Ladegerät im Auto ab.
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Anmeldung und Installation
Die Installation gehört in die Hände eines Elektrofachbetriebs. Er prüft auch, ob der Hausanschluss ausreicht. Gegenüber dem Netzbetreiber gilt:
- Wallboxen bis 11 kW müssen gemeldet werden.
- Wallboxen mit mehr als 11 kW müssen vorab genehmigt werden.
Neu installierte Wallboxen gelten in der Regel als steuerbare Verbrauchseinrichtung nach § 14a EnWG. Der Netzbetreiber darf die Leistung dann bei Engpässen zeitweise begrenzen; dafür zahlen Sie geringere Netzentgelte.
Mieter und Wohnungseigentümer haben grundsätzlich einen Anspruch darauf, dass ihnen der Einbau einer Lademöglichkeit erlaubt wird. Die Kosten tragen sie in der Regel selbst.
Intelligente Funktionen
Viele Wallboxen lassen sich per App steuern. In Verbindung mit einer Solaranlage können sie bevorzugt mit überschüssigem Solarstrom laden. Ein Lastmanagement verteilt die Leistung, wenn mehrere Fahrzeuge laden oder im Haus gerade viel Strom gebraucht wird. Welche Tarife es für den Ladestrom gibt, lesen Sie unter Autostrom.
Allgemeine Information, keine Rechts- oder Energieberatung im Einzelfall. Maßgeblich sind Ihr Vertrag, die Bedingungen Ihres Versorgers und die aktuelle Rechtslage.