Abnahmestelle
Netz, Zähler & MessungDie Abnahmestelle ist der Ort, an dem Sie Strom oder Gas aus dem Netz beziehen – also Ihre Wohnung, Ihr Haus oder Ihr Betrieb. In Verträgen heißt sie auch Lieferstelle …
147 Begriffe erklärt
Die Abnahmestelle ist der Ort, an dem Sie Strom oder Gas aus dem Netz beziehen – also Ihre Wohnung, Ihr Haus oder Ihr Betrieb. In Verträgen heißt sie auch Lieferstelle …
Der Abschlag ist die regelmäßige, meist monatliche Vorauszahlung auf Ihre Strom- oder Gaskosten. Der Versorger schätzt dafür Ihren voraussichtlichen Jahresverbrauch und …
Abwärme ist Wärme, die bei technischen Prozessen als Nebenprodukt entsteht und oft ungenutzt an die Umgebung abgegeben wird. Sie fällt etwa in Industrieanlagen …
Beim Anbieterwechsel tauschen Sie Ihren Strom- oder Gaslieferanten gegen einen anderen aus. Für Privathaushalte ist das unkompliziert, kostenlos und ohne Unterbrechung …
Anode und Kathode sind die beiden Elektroden, über die Strom in ein Bauteil hinein- oder aus ihm herausfließt – etwa in Batterien, Akkus, Brennstoffzellen oder bei der …
Die Anschlussleistung ist die maximale elektrische Leistung, die über Ihren Hausanschluss gleichzeitig aus dem Netz bezogen werden kann. Sie wird in Kilowatt angegeben …
Der Arbeitspreis ist der Preis, den Sie für jede verbrauchte Kilowattstunde Strom oder Gas zahlen. Er wird in Cent je Kilowattstunde angegeben und bildet zusammen mit …
Der Atomausstieg bezeichnet die Entscheidung Deutschlands, keinen Strom mehr in Kernkraftwerken zu erzeugen. Am 15. April 2023 gingen die letzten drei Anlagen vom Netz.
Atomenergie, auch Kernenergie genannt, ist die Energie, die bei der Spaltung schwerer Atomkerne frei wird. In Kernkraftwerken wird damit Wasser erhitzt und über …
Im Stromnetz müssen Erzeugung und Verbrauch in jedem Moment übereinstimmen. Ausgleichsenergie und Regelenergie sorgen dafür, dass Abweichungen ausgeglichen werden und …
Autostrom ist der Strom, mit dem Sie ein Elektroauto oder einen Plug-in-Hybrid laden. Je nachdem, ob Sie zu Hause oder unterwegs laden, gelten unterschiedliche Tarife …
Ein Balkonkraftwerk ist eine kleine Solaranlage für den Balkon, die Fassade, die Terrasse oder den Garten. Der Strom fließt über einen Wechselrichter und eine Steckdose …
Ein Batteriespeicher speichert Strom – meist aus der eigenen Solaranlage – und gibt ihn später wieder ab. So können Sie Solarstrom vom Mittag auch am Abend und in der …
Die Benutzungsdauer gibt an, wie gleichmäßig ein Kunde Strom aus dem Netz bezieht. Sie wird in Stunden angegeben. Man berechnet sie, indem man die Jahresarbeit in …
Bifaziale Solarmodule erzeugen auf beiden Seiten Strom. Neben dem direkten Licht auf der Vorderseite nutzen sie auch Licht, das vom Boden oder der Umgebung auf die …
Biogas entsteht, wenn Mikroorganismen organisches Material unter Luftabschluss zersetzen. Diesen Vorgang nennt man Vergärung. Das Gas besteht überwiegend aus Methan und …
Biomasse ist organisches Material pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, das sich zur Energiegewinnung nutzen lässt. Dazu gehören Holz, Energiepflanzen wie Mais oder …
Blindleistung ist der Teil der elektrischen Leistung, der im Wechselstromnetz zwischen Netz und Gerät hin- und herpendelt, ohne in Wärme, Licht oder Bewegung umgesetzt …
Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) ist eine kompakte Anlage zur Kraft-Wärme-Kopplung. Es erzeugt direkt im Gebäude oder im Quartier gleichzeitig Strom und Wärme – daher wird …
Eine Brennstoffzelle erzeugt aus Wasserstoff und Sauerstoff direkt Strom und Wärme. Die Zelle selbst kommt ohne Flamme und ohne bewegliche Teile aus. Als Nebenprodukt …
Brennwert und Zustandszahl sind die beiden Werte, mit denen Ihr Gasverbrauch von Kubikmetern in Kilowattstunden umgerechnet wird. Der Gaszähler misst das Volumen, Ihr …
Die Bundesnetzagentur ist die zentrale Regulierungsbehörde für die Strom- und Gasnetze in Deutschland. Sie hat ihren Sitz in Bonn und sorgt dafür, dass die Netze fair …
Der CO₂-Preis ist ein Aufschlag auf fossile Brennstoffe, der den Ausstoß von Kohlendioxid teurer machen soll. In Deutschland gilt er seit 2021 für Heizöl, Erdgas, Benzin …
Eine Diode ist ein elektronisches Bauteil, das Strom nur in eine Richtung durchlässt – ähnlich einem Rückschlagventil in einer Wasserleitung. Die bekannteste Form ist …
Als Dunkelflaute bezeichnet man eine Wetterlage, in der gleichzeitig wenig Wind weht und kaum die Sonne scheint. Wind- und Solaranlagen erzeugen dann nur wenig Strom …
Bei einem dynamischen Stromtarif ändert sich der Preis je Kilowattstunde laufend mit dem Großhandelspreis an der Strombörse. Wer seinen Verbrauch in günstige Zeiten …
Eigenverbrauch bedeutet, dass Sie selbst erzeugten Strom – meist aus einer Solaranlage – direkt im eigenen Haushalt nutzen, statt ihn ins Netz einzuspeisen. Weil Strom …
Die Einspeisevergütung ist das Geld, das Betreiber einer Solaranlage oder einer anderen Ökostromanlage für den Strom erhalten, den sie ins öffentliche Netz einspeisen …
Ein Eintarifzähler hat nur ein Zählwerk. Er erfasst den gesamten Stromverbrauch, egal zu welcher Tageszeit Sie den Strom nutzen. Abgerechnet wird jede Kilowattstunde zum …
Die elektrische Leistung gibt an, wie viel Energie ein Gerät in einem bestimmten Moment aufnimmt oder abgibt. Sie wird in Watt gemessen und steht auf dem Typenschild …
Die elektrische Spannung ist der „Antrieb“ des Stroms. Physikalisch beschreibt sie den Unterschied des elektrischen Potenzials zwischen zwei Punkten, etwa zwischen den …
Elektrischer Strom ist die gerichtete Bewegung elektrischer Ladungsträger – in Kabeln aus Metall sind das Elektronen. Im Alltag meint „Strom“ meist die elektrische …
Der elektrische Widerstand beschreibt, wie stark ein Material oder Bauteil den Stromfluss hemmt. Seine Einheit ist das Ohm (Ω), benannt nach dem deutschen Physiker Georg …
Ein Elektroauto fährt mit einem Elektromotor, der seine Energie aus einer Batterie im Fahrzeug bezieht. Die Batterie wird an einer Steckdose, einer Wallbox oder einer …
Das Elektron ist ein winziges, negativ geladenes Teilchen und einer der Grundbausteine der Atome. Bewegen sich viele Elektronen gemeinsam in eine Richtung, fließt …
„Elektrosmog“ ist ein umgangssprachlicher Begriff für elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder. Sie gehen von Stromleitungen, Haushaltsgeräten, WLAN oder …
Emissionen sind Stoffe, die in die Umwelt abgegeben werden – etwa Abgase aus Schornsteinen und Auspuffen. Im Energiebereich geht es vor allem um Treibhausgase wie …
Beim Emissionshandel wird festgelegt, wie viel Treibhausgas insgesamt ausgestoßen werden darf. Für jede Tonne braucht ein Unternehmen ein Zertifikat, und diese …
Energie ist die Fähigkeit, Arbeit zu verrichten, Wärme abzugeben oder Licht zu erzeugen. Sie steckt im Strom aus der Steckdose ebenso wie im Erdgas, im Heizöl, im Benzin …
Energieeffizienz beschreibt, wie viel Nutzen Sie aus einer bestimmten Menge Energie ziehen. Ein Gerät oder Gebäude ist effizient, wenn es den gleichen Nutzen – etwa …
Das Energielabel der EU zeigt auf einen Blick, wie sparsam ein Elektrogerät ist. Es ist für viele Gerätegruppen vorgeschrieben, etwa für Kühlschränke, Waschmaschinen …
Der Energiemix beschreibt, aus welchen Energieträgern Strom erzeugt wird – etwa aus Wind, Sonne, Erdgas oder Kohle. Stromlieferanten müssen ihren Mix offenlegen; diese …
Als Energiesparlampe bezeichnet man meist die Kompaktleuchtstofflampe: eine kleine, gebogene oder gewendelte Leuchtstoffröhre, oft mit Schraubsockel. Sie braucht für die …
Ein Energieversorgungsunternehmen liefert Strom oder Gas an andere oder betreibt ein Energienetz; im weiteren Sinne zählen auch Erzeuger dazu. Im Alltag meint man damit …
Unter der Energiewende versteht man den Umbau der Energieversorgung weg von fossilen und nuklearen Energieträgern hin zu erneuerbaren Energien. Dazu gehören auch ein …
Das Energiewirtschaftsgesetz ist das grundlegende Gesetz für die Strom- und Gasversorgung in Deutschland. Es regelt, wie Netze betrieben werden, welche Pflichten …
Die Engpassleistung ist die höchste Leistung, die ein Kraftwerk unter normalen Bedingungen dauerhaft erbringen kann. Sie wird durch das schwächste Bauteil der Anlage …
Erdgas ist ein brennbares Gasgemisch, das überwiegend aus Methan besteht. In Deutschland wird es vor allem zum Heizen, für warmes Wasser und zum Kochen genutzt. Es zählt …
Erneuerbare Energien stammen aus Quellen, die sich auf natürliche Weise ständig erneuern oder nach menschlichen Maßstäben unerschöpflich sind – vor allem Sonne, Wind …
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz fördert seit dem Jahr 2000 den Ausbau der Stromerzeugung aus Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Erdwärme. Es gibt diesem Strom Vorrang im …
Die Ersatzversorgung sorgt dafür, dass Sie weiter Strom oder Gas erhalten, wenn Sie Energie entnehmen, ohne dass dafür ein gültiger Liefervertrag besteht. In diesem Fall …
Bei Fernwärme kommt die Heizwärme nicht aus einem Kessel im eigenen Haus, sondern über ein Rohrnetz von einer zentralen Anlage. Im Gebäude gibt eine Übergabestation die …
Fossile Energieträger sind Kohle, Erdöl und Erdgas. Sie sind über Jahrmillionen aus abgestorbenen Pflanzen und Kleinstlebewesen entstanden und setzen beim Verbrennen …
Geothermie ist die im Erdinneren gespeicherte Wärme und ihre technische Nutzung. Sie gehört zu den erneuerbaren Energien und steht unabhängig von Wetter, Tages- und …
Ein Gezeitenkraftwerk erzeugt Strom aus Ebbe und Flut. Es nutzt den Höhenunterschied zwischen Hoch- und Niedrigwasser oder die Strömung, die beim Wechsel der Gezeiten …
Gleichstrom fließt immer in dieselbe Richtung. Die Abkürzung DC steht für das englische „direct current“. Batterien, Akkus und Solarmodule liefern Gleichstrom.
GPKE steht für „Geschäftsprozesse zur Kundenbelieferung mit Elektrizität“. Diese Festlegung der Bundesnetzagentur regelt, wie Lieferanten, Netzbetreiber und weitere …
Der Grundpreis ist ein fester Betrag, den Sie Ihrem Strom- oder Gasversorger je Monat oder Jahr zahlen – unabhängig davon, wie viel Energie Sie verbrauchen. Er fällt …
Die Grundversorgung garantiert Haushaltskunden die Belieferung mit Strom und – wo ein Gasnetz vorhanden ist – mit Gas zu allgemein veröffentlichten Bedingungen und …
Haushaltskunden sind nach dem Energiewirtschaftsgesetz Letztverbraucher, die Strom oder Gas überwiegend für den eigenen Haushalt kaufen. Dazu zählen auch Kunden, die …
Mit der Heizkostenabrechnung verteilt der Vermieter die Kosten einer Zentralheizung und einer zentralen Warmwasserversorgung auf die einzelnen Wohnungen. Sie ist meist …
Ein Heizkraftwerk ist eine größere Anlage zur Kraft-Wärme-Kopplung. Es erzeugt Strom für das öffentliche Netz und speist die dabei entstehende Wärme in ein Fernwärmenetz …
Holzpellets sind kleine, zylinderförmige Presslinge aus Holzresten wie Sägemehl und Hobelspänen. Sie dienen als Brennstoff für Pelletheizungen und Pelletöfen.
Beim hydraulischen Abgleich stellt ein Fachbetrieb die Heizungsanlage so ein, dass jeder Heizkörper oder Heizkreis genau die Wassermenge bekommt, die er für seinen Raum …
Ein intelligentes Messsystem besteht aus einer modernen Messeinrichtung und einem Smart-Meter-Gateway. Das Gateway ist die Kommunikationseinheit: Es überträgt Ihre …
Die Internationale Atomenergie-Organisation ist eine internationale Organisation mit Sitz in Wien. Sie wurde 1957 gegründet, gehört zum System der Vereinten Nationen und …
Mit der Jahresabrechnung rechnet Ihr Versorger ab, wie viel Strom oder Gas Sie im Abrechnungszeitraum tatsächlich verbraucht haben. Den Kosten werden die bereits …
Das Joule ist die internationale Einheit (SI-Einheit) der Energie. Benannt ist es nach dem englischen Physiker James Prescott Joule, der den Zusammenhang zwischen …
Kilowattpeak (kWp) ist die Maßeinheit für die Nennleistung einer Solaranlage. Sie gibt an, wie viel Leistung die Module unter genormten Standard-Testbedingungen abgeben …
Die Kilowattstunde (kWh) ist die Einheit, in der Strom und auch Erdgas abgerechnet werden. Eine Kilowattstunde ist die Energiemenge, die ein Gerät mit 1.000 Watt …
Klimaneutralität bedeutet, dass unterm Strich keine zusätzlichen Treibhausgase in die Atmosphäre gelangen. Dafür werden Emissionen so weit wie möglich vermieden, und was …
Der Kohleausstieg ist der gesetzlich geregelte Abschied von der Stromerzeugung aus Braun- und Steinkohle. Nach dem Kohleverstromungsbeendigungsgesetz von 2020 soll …
Kohlendioxid (CO₂) ist ein farb- und geruchloses Gas, das natürlicherweise in der Luft vorkommt. Es entsteht vor allem bei der Verbrennung kohlenstoffhaltiger Stoffe wie …
Die Konzessionsabgabe ist ein Entgelt, das Energieversorger an Städte und Gemeinden zahlen. Dafür dürfen sie öffentliche Straßen und Wege nutzen, um Strom- und …
Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bedeutet, dass eine Anlage gleichzeitig Strom und nutzbare Wärme erzeugt. Die Wärme, die bei der Stromerzeugung ohnehin entsteht, wird nicht …
Das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz fördert Anlagen, die gleichzeitig Strom und nutzbare Wärme erzeugen. Bezahlt wird die Förderung über die KWKG-Umlage, die auf den …
Ein Kraftwerk wandelt eine Energieform in elektrischen Strom um, etwa die chemische Energie von Erdgas, die Bewegungsenergie von Wind und Wasser oder die Strahlung der …
Das Kyoto-Protokoll ist ein internationales Klimaschutzabkommen, das 1997 im japanischen Kyoto beschlossen wurde und 2005 in Kraft trat. Es verpflichtete erstmals …
L-Gas und H-Gas sind zwei Qualitäten von Erdgas. „L“ steht für „low“ und bedeutet einen niedrigeren Brennwert, „H“ steht für „high“ und bedeutet einen höheren Brennwert …
Ein Lastprofil beschreibt, wie sich der Strom- oder Gasbezug eines Kunden über den Tag und das Jahr verteilt. Für Haushalte und kleinere Betriebe verwenden Netzbetreiber …
Eine Lastspitze ist der Zeitraum, in dem besonders viel Strom gleichzeitig benötigt wird. Bei einem einzelnen Betrieb ist damit meist die höchste Leistung gemeint, die …
Der Leistungsfaktor gibt an, welcher Anteil der Scheinleistung als Wirkleistung tatsächlich genutzt wird. Er liegt zwischen 0 und 1. Bei gleichmäßigen, sinusförmigen …
Bei der registrierenden Leistungsmessung (RLM) wird der Strom- oder Gasverbrauch nicht nur aufsummiert, sondern für jede Viertelstunde einzeln erfasst. So entsteht ein …
Der Leistungspreis ist ein Preisbestandteil, der sich nicht nach der verbrauchten Energiemenge richtet, sondern nach der höchsten Leistung, die ein Kunde bezieht. Er …
Das Marktstammdatenregister ist das amtliche Verzeichnis der Strom- und Gaswirtschaft in Deutschland. Die Bundesnetzagentur führt es seit 2019. Wer eine Anlage zur …
Der Messstellenbetrieb umfasst alles rund um den Zähler: Einbau, Betrieb, Wartung, Eichung und die Erfassung der Messwerte. Wer diese Aufgabe übernimmt, heißt …
Mieterstrom ist Solarstrom, der auf dem Dach oder am Gebäude erzeugt und direkt an die Mieter im selben Haus geliefert wird. Weil dieser Strom nicht durch das …
Eine moderne Messeinrichtung ist ein digitaler Stromzähler ohne Kommunikationseinheit. Sie misst Ihren Verbrauch elektronisch und zeigt ihn auf einem Display an, sendet …
Nachhaltigkeit bedeutet, Ressourcen so zu nutzen, dass künftige Generationen nicht benachteiligt werden. Es geht darum, heute nicht mehr zu verbrauchen, als sich …
Eine Nachtspeicherheizung ist eine elektrische Heizung, die nachts günstigeren Strom bezieht, ihn in Wärme umwandelt und speichert. Tagsüber gibt sie die gespeicherte …
Nachtstrom ist Strom, der zu festgelegten Schwachlastzeiten – meist nachts – zu einem günstigeren Preis geliefert wird. Fachlich spricht man vom Niedertarif (NT); die …
Ob Sie nach der Jahresabrechnung Geld zurückbekommen oder nachzahlen müssen, hängt davon ab, ob Ihre Abschläge zum tatsächlichen Verbrauch gepasst haben. Waren die …
Netzausbau bedeutet, das Stromnetz durch neue Leitungen, Umspannwerke und verstärkte Kabel leistungsfähiger zu machen. Er ist eine zentrale Aufgabe der Energiewende …
Netzbetreiber sind die Unternehmen, die Strom- und Gasnetze bauen, betreiben und instand halten. Sie transportieren die Energie zu Ihnen – verkaufen sie aber nicht. Das …
Von Netzeinspeisung spricht man, wenn eine Anlage Strom in das öffentliche Netz abgibt. Das können große Kraftwerke sein, aber auch Windparks, Biogasanlagen oder die …
Das Netzentgelt ist der Preis für die Nutzung der Strom- und Gasnetze. Es wird vom Netzbetreiber erhoben, aber nicht direkt mit Ihnen abgerechnet: Ihr Lieferant zahlt es …
Die Netzfrequenz gibt an, wie oft der Wechselstrom im Netz pro Sekunde seine Richtung ändert. In Europa beträgt sie 50 Hertz. Sie ist zugleich der wichtigste Messwert …
Ein Neukundenbonus ist ein einmaliger Preisnachlass, mit dem Strom- und Gasanbieter neue Kunden gewinnen wollen. Er senkt die Kosten im ersten Vertragsjahr – oft …
Offshore-Windenergie ist Strom aus Windkraftanlagen, die im Meer stehen. In Deutschland liegen die Windparks in der Nordsee und der Ostsee. Das Gegenstück, die Windkraft …
Ökostrom ist Strom, der aus erneuerbaren Energien erzeugt wird – etwa aus Wind, Sonne, Wasser oder Biomasse. Mit einem Ökostromtarif weist Ihr Lieferant nach, dass für …
Ökostrom-Labels sind Gütesiegel für Stromtarife aus erneuerbaren Energien. Sie gehen über den Herkunftsnachweis hinaus und prüfen zusätzlich, ob ein Tarif einen echten …
Bei einem Paketpreis kaufen Sie im Voraus eine feste Strom- oder Gasmenge zu einem festen Preis, zum Beispiel ein Paket mit einer bestimmten Zahl von Kilowattstunden pro …
Photovoltaik ist die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom. Solarzellen aus Halbleitermaterial, meist Silizium, erzeugen Strom, sobald Licht auf sie …
Eine Preisanpassung ist eine Änderung der Strom- oder Gaspreise während eines laufenden Vertrags. Sie kann nach oben oder nach unten gehen. Zulässig ist sie nur, wenn …
Mit einer Preisgarantie verspricht der Versorger, die Preise für einen bestimmten Zeitraum nicht zu erhöhen. Wie viel Schutz sie wirklich bietet, hängt davon ab, welche …
Energie durchläuft vom Rohstoff bis zur Nutzung mehrere Stufen. Primärenergie ist die Energie in ihrer natürlichen Form, Sekundärenergie das daraus gewonnene Produkt …
Ein Pumpspeicherkraftwerk speichert Energie, indem es Wasser in ein höher gelegenes Becken pumpt. Wird Strom gebraucht, fließt das Wasser zurück und treibt Turbinen an.
Redispatch bedeutet, dass Netzbetreiber in den geplanten Einsatz von Kraftwerken und anderen Erzeugungsanlagen eingreifen. Ziel ist, eine Überlastung von Stromleitungen …
Die Schlichtungsstelle Energie hilft Verbrauchern kostenlos, wenn es Streit mit dem Strom- oder Gasversorger gibt. Sie sitzt in Berlin, arbeitet seit 2011 und vermittelt …
Solarenergie ist die Energie der Sonnenstrahlung, die technisch genutzt wird. Die Sonne liefert ein Vielfaches dessen, was die Menschheit an Energie verbraucht. Sie …
Solarthermie nutzt die Wärme der Sonne. Sonnenkollektoren auf dem Dach erwärmen Wasser für die Warmwasserbereitung und können die Heizung unterstützen. Strom erzeugt …
Ein solarthermisches Kraftwerk erzeugt Strom aus Sonnenwärme. Spiegel bündeln das Sonnenlicht und erhitzen damit ein Öl, Wasser oder geschmolzenes Salz. Mit der Hitze …
Das Sonderkündigungsrecht erlaubt Ihnen, einen Strom- oder Gasvertrag vorzeitig zu beenden – unabhängig von Mindestlaufzeit und regulärer Kündigungsfrist. Es greift vor …
Das Stromnetz ist in mehrere Spannungsebenen gegliedert. Je höher die Spannung, desto mehr Strom lässt sich mit geringen Verlusten über weite Strecken transportieren …
Stand-by ist der Bereitschaftsmodus vieler Elektrogeräte: Das Gerät wirkt ausgeschaltet, bleibt aber am Netz und verbraucht weiter Strom. Weil das rund um die Uhr …
Die Steinkohleeinheit (SKE) ist ein Vergleichsmaß für Energiemengen. Sie drückt aus, wie viel Steinkohle man bräuchte, um dieselbe Energiemenge bereitzustellen wie mit …
Steuerbare Verbrauchseinrichtungen sind leistungsstarke Geräte, deren Strombezug der Netzbetreiber bei drohender Überlastung des Netzes vorübergehend drosseln darf …
Bei einer Strom- oder Gassperre unterbricht der Versorger die Belieferung, meist weil Rechnungen oder Abschläge nicht bezahlt wurden. Weil Strom und Wärme zum Leben …
An der Strombörse wird Strom in großen Mengen gehandelt – zwischen Erzeugern, Händlern, Versorgern und großen Industriebetrieben. Für Deutschland sind vor allem die …
Stromhändler kaufen und verkaufen Strom auf eigene Rechnung, Strommakler vermitteln Geschäfte zwischen Käufern und Verkäufern. Beide sorgen dafür, dass Energieversorger …
Ein Strommessgerät ist ein Zwischenstecker, den Sie zwischen Steckdose und Elektrogerät stecken. Es zeigt an, wie viel Leistung ein Gerät gerade aufnimmt und wie viel …
Das Stromnetz verbindet Kraftwerke, Wind- und Solaranlagen mit den Verbrauchern. Es transportiert den Strom über weite Strecken und verteilt ihn bis in jede Wohnung. Im …
Die Stromstärke gibt an, wie viel elektrische Ladung pro Sekunde durch einen Leiter fließt. Ihre Einheit ist das Ampere (A), benannt nach dem französischen Physiker …
Die Stromsteuer ist eine Verbrauchsteuer des Bundes auf elektrischen Strom. Sie wurde 1999 im Rahmen der ökologischen Steuerreform eingeführt und wird deshalb bis heute …
Der Stromverbrauch gibt an, wie viel elektrische Energie Sie in einem bestimmten Zeitraum nutzen. Er wird in Kilowattstunden (kWh) gemessen und auf Ihrer Stromrechnung …
Der Stromzähler misst, wie viel elektrische Energie in einem Haushalt oder Betrieb verbraucht wird. Er zählt in Kilowattstunden und ist die Grundlage jeder …
Die THG-Quote (Treibhausgasminderungsquote) verpflichtet Unternehmen, die Benzin und Diesel in Verkehr bringen, die Treibhausgasemissionen ihrer Kraftstoffe zu senken …
Ein Transformator, kurz Trafo, wandelt eine elektrische Wechselspannung in eine höhere oder niedrigere Spannung um. Im Stromnetz verbindet er die einzelnen …
Der Treibhauseffekt beschreibt, wie bestimmte Gase in der Atmosphäre Wärme zurückhalten – ähnlich wie das Glas eines Gewächshauses. Der natürliche Treibhauseffekt macht …
Umlagen sind gesetzlich festgelegte Aufschläge auf den Strompreis, mit denen bestimmte energiepolitische Aufgaben finanziert werden. Grundsätzlich zahlen alle …
Ein Umspannwerk verbindet zwei Spannungsebenen des Stromnetzes. Dort wird die Spannung mit großen Transformatoren herauf- oder herabgesetzt – etwa von 380 auf 110 …
Unbundling, auf Deutsch Entflechtung, bedeutet: Der Betrieb der Strom- und Gasnetze wird von Erzeugung und Vertrieb getrennt. So soll verhindert werden, dass ein …
Versorgungssicherheit bedeutet, dass Strom und Gas jederzeit in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung stehen. Dazu gehören genug Erzeugung, ein leistungsfähiges …
Bei einem Vorkasse-Tarif zahlen Sie Ihre Strom- oder Gaskosten nicht in monatlichen Abschlägen, sondern ganz oder zu einem großen Teil im Voraus – etwa für mehrere …
Eine Wallbox ist eine fest installierte Ladestation für Elektroautos, meist an der Wand in der Garage oder am Stellplatz. Sie ist für das regelmäßige Laden zu Hause …
Eine Wärmepumpe heizt mit Umweltwärme aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser. Sie braucht dafür Strom, gewinnt aber deutlich mehr Wärme, als sie an elektrischer …
Wasserkraft nutzt die Energie von fließendem oder herabstürzendem Wasser, um Strom zu erzeugen. Das Wasser treibt Turbinen an, die mit einem Generator verbunden sind …
Wasserstoff ist ein Gas, das sich mit Strom herstellen, speichern und später wieder in Energie umwandeln lässt. Er gilt als wichtiger Baustein, um Industrie …
Watt ist die Einheit der elektrischen Elektrische Leistung – und jeder anderen Leistung, etwa von Motoren oder Heizungen. Ein Watt bedeutet: Pro Sekunde wird ein Joule …
Ein Wechselrichter wandelt den Gleichstrom einer Solaranlage oder eines Batteriespeichers in Wechselstrom um. Erst dann kann der Strom im Haushalt genutzt oder ins …
Beim Wechselstrom ändert der Strom ständig seine Fließrichtung. Aus der Steckdose kommt in Deutschland Wechselstrom mit 230 Volt und einer Frequenz von 50 Hertz. Die …
Windenergie ist die Bewegungsenergie des Windes, die Windkraftanlagen in Strom umwandeln. Sie ist in Deutschland die wichtigste Quelle für Strom aus erneuerbaren …
Die Wirkleistung ist der Teil der elektrischen Leistung, der beim Gerät tatsächlich in eine andere Energieform umgewandelt wird – etwa in Wärme, Licht oder Bewegung. Sie …
Der Wirkungsgrad gibt an, welcher Anteil der eingesetzten Energie in die gewünschte Form umgewandelt wird. Er wird meist in Prozent angegeben und mit dem griechischen …
Der Zählerstand ist der Wert, den Ihr Strom- oder Gaszähler zu einem bestimmten Zeitpunkt anzeigt. Aus der Differenz zweier Zählerstände ergibt sich Ihr Verbrauch – und …
Ein zeitvariabler Stromtarif hat feste Zeitfenster, in denen unterschiedliche Preise gelten. Anders als beim dynamischen Stromtarif wissen Sie im Voraus, wann der Strom …
Ein Zweitarifzähler erfasst den Stromverbrauch getrennt nach zwei Zeitfenstern. Er hat dafür zwei Zählwerke: eines für den Hochtarif (HT) und eines für den Niedertarif …
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